Schulschlussprojekt "Alpin" der 5. Klassen: Gletschertour
Am Morgen des 30. Juni fuhren wir von Egg mit öffentlichen Verkehrsmitteln nach Schruns. Wir besichtigten den Ort und anschließend ging es mit dem Bus weiter zur Bielerhöhe. Dort begann unsere abenteuerliche Tour zur Wiesbadner Hütte. Eine frühsommerliche Dusche und einen umgeknickten Fuß später kamen wir an.
Nach einem gar nicht schlechten Essen bekamen wir von einem holländischen Gast eine Runde spendiert. Wir bedankten uns mit einem Ständchen („Wia geen bean i a Wäldare“) und verbrachten einen geselligen Hüttenabend mit „Mäxla“. Wir, die Schüler, waren den Lehrern haushoch überlegen!! Die Nacht war eigentlich sehr ruhig - bis auf einige Zwischenfälle mit Nüssen!!
Am nächsten Morgen machten wir uns früh auf den Weg. Unser Bergführer Gustl brachte uns wohlbehalten über den Gletscher auf den Vermuntpass, wo wir auf einem Schneefeld ein spannendes Fußballmatch Österreich gegen Schweiz austrugen. Dann begaben wir uns in Richtung Guarda, einem rätoromanischen Dorf. Wir rutschen die Schneefelder hinab und kamen bis auf einige Ausnahmen auch relativ unbeschadet unten an. Leider blieben Jordans Nüsse als Gletschermumien im Schnee zurück.
In gut drei Stunden legten wir rund 1200 Höhenmeter zurück. Im rätoromanischen Dorf trafen wir auf ein Fernsehteam von „Radio e Televisiun Rumantscha“, welche uns eine Kostprobe ihrer seltenen Sprache gaben. Wir bedankten uns mit einem Ständchen. (Ausstrahlung am 10.7.2010 um 17.25 Uhr auf SF1).
Weiter ging es in einem Bus, der uns nach Landeck ins Sportcamp Tirol brachte. An diesem Abend kochten wir Spaghetti und saßen am Lagerfeuer zusammen. Am nächsten Morgen wurde wieder gemeinsam gekocht und gegessen. Dann wurde auf dem Inn geraftet, was das Zeug hielt. Unsere Guides Alex und Albi brachten uns sicher ans Ziel und anschließend zum Bahnhof Landeck. Von dort traten wir die Heimreise mit dem Zug an. Es waren drei tolle, erlebnisreiche, schöne, anstrengende, lustige, mit Witzen gespickte, unterhaltsame und einzigartige Tage, die so schnell nicht mehr getoppt werden können. (Karina Rusch)


