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Donnerstag, 23.02.2012

Wir wollten leben! - 7 Schicksale - 7 Schatten

Der Initiative von Frau Prof. Monika Kubesch-Fuchs ist es zu verdanken, dass diese herausfordernde Ausstellung auch an unsere Schule kam. Zur Eröffnung am 21. November 2011 durfte Direktor Reinhold Rinner neben allen 257 SchülerInnen und vielen Lehrpersonen des BORG Egg auch den Direktor des ÖAMTC Vorarlberg Michael Kubesch, den Verantwortlichen für die Öffentlichkeitsarbeit des ÖAMTC Jürgen Wagner, Sicherheitslandesrat Erich Schwärzler, den Obmann der Regio Bregenzerwald Anton Wirth, den Leiter der Dienststelle des Roten Kreuzes Bregenzerwald Michael Osti sowie den Jugendpräventions-Beamten der Polizei Herrn Robert Vonach begrüßen.

Die Gäste dokumentierten durch ihre Anwesenheit die Bedeutung der Thematik. Nach einführenden und erklärenden Worten zur Ausstellung von Direktor Kubesch und persönlichen Ausführungen von Landesrat Erich Schwärzler konnte Direktor Rinner die Ausstellung offiziell eröffnen und im Namen des Sponsors ÖAMTC alle anwesenden SchülerInnen, LehrerInnen und Gäste zu einer – vom Umweltteam der Schule zusammen mit der 7ab zubereiteten - Gesunden Jause einladen. - Das war sehr passend, zumal ja das Ziel dieser Aktion auch Gesundheit im Straßenverkehr war.

Mittelpunkt der Aktion "Schatten" sind sieben lebensgroße Silhouetten. Jede steht für einen jungen Menschen, der in den vergangenen Jahren in Österreich bei einem Verkehrsunfall ums Leben kam. Die beigefügten Texte erzählen die Schicksale der verunglückten Jugendlichen und lassen so auch das Mitleiden des persönlichen Umfeldes erahnen. 

Die SchülerInnen und LehrerInnen waren eingeladen, während der folgenden 14 Tage diesen Schattenfiguren zu begegnen, sich selbst zwischen diese Silhouetten zu begeben und so die beschriebenen Schicksale auf sich wirken zu lassen. Dabei ging es keineswegs um Sensationslust, sondern vielmehr darum, angeregt durch diese Einzelschicksale das eigene Verhalten im Straßenverkehr zu reflektieren. Zusätzlich haben LehrerInnen in verschiedensten Unterrichtsgegenständen  dieses Thema fachspezifisch mit den Jugendlichen noch vertieft.

Was würden diese verunglückten Personen mir/dir heute sagen und uns mit auf den Straßenweg geben? Welche praktischen Antworten wir auf diese Frage erarbeiteten, seht ihr auf dem vorletzten Foto.

Den Abschluss fand diese Ausstellung mit dem bzw. im Überschlagsimulator des ÖAMTC. Jeder hatte hier die Möglichkeit, einen Überschlag mit einem Auto zu erproben und dabei besonders die Bedeutung des Sicherheitsgurtes hautnah zu erleben. 

Zum Schluss sei dem ÖAMTC aufrichtig dafür gedankt, dass er uns diese Auseinandersetzung ermöglicht hat und so wertvolle Impulse zur Eigenverantwortung und Unfallprävention setzte. Jedem/r von uns bleibt nun die Aufgabe, diese Impulse im persönlichen Leben wirken zu lassen. (Wahlpflichtfach Religion, 7. Klasse)

Mittwoch, 14-12-2011 17:30 Alter: 70 Days