Zum Abschluss der diesjährigen 100-Punkte-Workshops unternahmen wir (die 6bn und die 7bn) einen Ausflug zum Bio-Gemüsebetrieb „Einfeld“. Dort wurden wir von David Punzenberger empfangen, der uns auf sehr interessante und anschauliche Weise in die Welt des nachhaltigen Gemüseanbaus einführte. Gleich zu Beginn erfuhren wir viel über die Arbeitsweise eines Bio-Betriebs und darüber, wie wichtig ein bewusster und nachhaltiger Umgang mit Natur und Ressourcen ist.
Im Laufe der Führung lernten wir verschiedene Anbaumethoden kennen und erfuhren, welche Unterschiede es zwischen biologischer und konventioneller Landwirtschaft gibt. Besonders spannend war es zu hören, wie viel Planung und Wissen hinter dem Anbau von Gemüse steckt. Auch das Thema Düngung spielte eine wichtige Rolle: Wir lernten unterschiedliche Düngearten kennen und erfuhren, warum im biologischen Anbau auf natürliche Kreisläufe und umweltschonende Methoden gesetzt wird. Dabei wurde uns bewusst, wie stark die Landwirtschaft unsere Umwelt, aber auch die Qualität unserer Lebensmittel beeinflusst.
Nach dem theoretischen Teil durften wir selbst aktiv werden. Gemeinsam mit erfahrenen Köchinnen von der „Begeisterei“ verarbeiteten wir frisch geerntetes Gemüse direkt vom Betrieb zu verschiedenen Gerichten. Dabei konnten wir erleben, wie vielseitig regionale und saisonale Lebensmittel verwendet werden können. Das gemeinsame Kochen machte nicht nur viel Spaß, sondern zeigte uns auch, wie wichtig frische Zutaten und eine bewusste Ernährung sind. Außerdem konnten wir viele praktische Tipps für die Zubereitung von Gemüse mitnehmen.
Zum Abschluss aller Workshops durften wir schließlich unsere selbst zubereiteten Speisen gemeinsam genießen. In gemütlicher Atmosphäre ließen wir den Tag ausklingen und konnten stolz auf das sein, was wir gemeinsam gekocht hatten. Der Besuch beim Bio-Gemüsebetrieb „Einfeld“ war ein gelungener Abschluss der 100-Punkte-Workshops und bot uns viele interessante Einblicke in nachhaltige Landwirtschaft, gesunde Ernährung und den bewussten Umgang mit Lebensmitteln.
Insgesamt möchten wir uns für die vergangenen vier Wochen bei der KEM Mittelwald und dabei besonders bei David Schmidinger für die vielfältigen Aktivitäten und Workshops bedanken. (Julia Gallez, 7bn)




