Vom 29.6.2026 bis zum 3.7.2026 durften wir, die 6. Klassen, fünf Tage gemeinsam mit Frau Valverde, Herrn Feßler, Herrn Testor, Frau Österle und Frau Hammerer in Berlin verbringen.
Die Anreise begann schon früh am Montagmorgen mit dem Hagspiel-Reisebus. Als wir nach längerem Stau um 18:30 Uhr im Hotel eincheckten, blieb uns etwas Zeit zum Ankommen, bevor wir alle gemeinsam zum Brandenburger Tor fuhren und erste Fotos machten.
Am nächsten Tag stand bereits das erste Programm an. Vormittags besuchten wir die Gedenkstätte Hohenschönhausen, wo wir an interessanten Führungen durch das ehemalige Stasi-Gefängnis teilnahmen. Nach einer Mittagspause trafen wir uns bei den individuell gewählten Museen – dem Deutschlandmuseum und dem Spionagemuseum. Die Museen waren sehr interaktiv gestaltet und kamen bei allen sehr gut an.
Der etwas entspanntere Mittwoch begann mit der Führung „Die geteilte Stadt“, bei der wir viel über die Berliner Mauer und die damalige Zeit erfuhren. Nachmittags hatten wir frei und konnten die Stadt in Kleingruppen auf eigene Faust erkunden. Am frühen Abend ging es zum Panoramapunkt am Potsdamer Platz, zum Holocaust-Mahnmal und zum Reichstag. Wer an diesem Tag seine Ausgehzeit verlängern wollte, konnte den LehrerInnen lustige Fotos und Videos senden.
Am Donnerstag war das Programm etwas straffer, dennoch sehr spannend. Den Auftakt bildeten vier verschiedene Querstadtein-Touren, die von Menschen mit Obdachlosigkeits- bzw. Suchterfahrung geleitet wurden. Dabei lernten wir viel und erhielten einen unmittelbaren Einblick in die Perspektive der Betroffenen. Als zweiter Programmpunkt folgte ein toller Streetart-Workshop. Das Ergebnis waren selbst gesprayte Bilder, die wir mit nach Hause nehmen durften. Abends erwartete uns das Stück „Ick und Berlin“ der Theaterimprovisationsgruppe „Die Gorillas“. Für Fußballinteressierte bestand danach noch die Möglichkeit, zum Public Viewing des Spiels Österreich gegen Spanien zu gehen.
Am letzten Tag in Berlin standen noch einmal individuell gewählte Museen zur Auswahl – das Spionagemuseum, die Ausstellung „Topographie des Terrors“, das Futurium und die Berliner Unterwelten. Kurz darauf traten wir die lange Heimreise an. Diese verlief ohne längere Staus und alle kamen wieder gut in Vorarlberg an.
Insgesamt war die Berlinwoche sehr informativ, spannend und erlebnisreich. Danke für diese unvergessliche Woche! (Sina Kaufmann, 6ab)







