Am Montag trafen wir uns alle in der Schule und wurden in Gruppen eingeteilt. Dort organisierten und planten wir alles für die kommende Woche. Doch die Stimmung war eher im Keller, weil schlechtes Wetter fürs Zelten angesagt war und deshalb niemand so richtig Lust hatte. Frau Felder-Lang ließ sich davon jedoch überhaupt nicht beeindrucken. Ihr Motto lautete: „Wir gehen trotzdem!“ Und genau das machten wir auch.
Am Dienstag trafen wir uns dann beim Postamt in Kennelbach und wanderten gemeinsam nach Bozenau. Unterwegs wurde viel gelacht, unzählige Geschichten erzählt und wir liefen sogar durch Tunnel und leider auch an dem einen oder anderen toten Maulwurf vorbei. Trotz allem war die Wanderung richtig schön, vor allem, weil das Wetter am Nachmittag sogar noch mitspielte.
Das Highlight des Tages war definitiv die Abkühlung in der Bregenzerache nach der Wanderung. Dort ließen wir uns im Wasser treiben. Dabei blieb natürlich niemand trocken und auch ein paar Schrammen und Kratzer gehörten zum Abenteuer dazu. Danach wartete schon die nächste Herausforderung: der Zeltaufbau. Anfangs herrschte leichte Verzweiflung, weil irgendwie nichts so richtig funktionieren wollte. Aber Teamwork zahlt sich eben aus – am Ende standen alle Zelte.
Mitten in der Nacht zeigte das Wetter dann doch noch, was es kann. Es begann zu regnen und verwandelte sich dann in ein richtiges Schüttewetter. Während die einen bibbernd versuchten, wieder einzuschlafen, war es anderen erstaunlicherweise warm genug. Die Nacht war jedenfalls nass und kurz.
Am Mittwochmorgen weckte uns Frau Felder-Lang bei Blitz und Donner bereits um 6:30 Uhr. Mit ihrem großen Bus brachte sie uns zur Bushaltestelle und schon gegen 8:00 Uhr waren wir wieder zu Hause im Trockenen. Das Beste daran: Der restliche Mittwoch war komplett frei – nach der kurzen Nacht hatten sich das wohl alle verdient.
Am Donnerstag wurde unsere Klasse in zwei Gruppen eingeteilt. Eine Gruppe durfte am Vormittag töpfern, die anderen am Nachmittag. Manche formten eigene Kunstwerke aus Ton, andere bemalten Gegenstände und alle hatten großen Spaß. Das würden wir jederzeit wieder machen.
Zum Abschluss ging es am Freitag nach Innsbruck. Zuerst führten wir uns gegenseitig durch die Stadt und lernten dabei einiges kennen. Danach durften wir die Innenstadt selbstständig erkunden, shoppen oder einfach die Zeit mit Freunden genießen. Das war der perfekte Abschluss einer Woche voller Abenteuer, Regen, Kreativität und jeder Menge lustiger Erinnerungen. (Pia Ender, Tabea Gächter und Emma Stocker)






