Am Sonntag, den 28. Juni 2026, brachen alle 7. Klassen früh morgens gemeinsam zu ihrer Frankreichreise auf. Nach zwölf Stunden Fahrt mit unserem sehr unterhaltsamen Busfahrer Rüdiger kamen wir in Paris an und bezogen am Stadtrand unsere Mobile homes auf einem Campingplatz. Abends gingen wir direkt in die Stadt und machten gemeinsam einen Rundgang auf dem Montmartre.
Am nächsten Morgen, Montag, den 29. Juni 2026, hatten wir eine Stadtführung in drei verschiedenen Gruppen. Unsere Stadtführerin Hedwig führte uns durch verschiedene Teile von Paris und erklärte uns geschichtliche, kulturelle sowie aktuelle Sehenswürdigkeiten der Stadt.
Bei der Kathedrale Notre-Dame endete unsere Tour und wir konnten selbstständig essen gehen. Nach der Stärkung trafen wir uns, um den Louvre zu besichtigen. Doch wir bewunderten nicht nur die allbekannte Mona Lisa, denn der Louvre hatte so viel mehr zu bieten. Am Abend ging es für uns auf den Eiffelturm. Von dort oben wurden Fotos gemacht und die Aussicht genossen, die sich über ganz Paris erstreckte.
Den Dienstag verbrachten wir, aufgeteilt in drei Kleingruppen, mit der Besichtigung der von uns ausgewählten Museen und bekannten Sehenswürdigkeiten, zum Beispiel dem Musée d’Orsay oder des Panthéon. Den restlichen Tag lang bekamen wir Zeit, die Stadt allein zu erkunden, wobei wir kein Café ausließen und uns einen Überblick über sämtliche Einkaufstraßen von Paris verschafften. Am frühen Abend kamen wir noch in den Genuss, die Stadt bei einer Bootsfahrt von der Seine aus bewundern zu können.
Der nächste Tag begann für uns mit der Abreise von unserem Campingplatz. Das erste Zwischenziel unserer Weiterfahrt Richtung Normandie war das Schloss Versailles, das wir bei einem kleinen Rundgang besichtigten. Weiter ging es für uns mit Monets Garten, wo wir, neben den berühmten Seerosen, auch das ehemalige Haus des Malers besuchten. Schließlich kamen wir, nach einigen Umwegen und vielen Anekdoten unseres Busfahrers Rüdiger, in Caen in der Normandie bei unserem Hotel an.
Am Donnerstag, dem 2. Juli 2026, machten wir uns morgens auf den Weg zum Mont-Saint-Michel. Schon von Weitem konnten wir die beeindruckende Klosterinsel sehen, die schon als Inspiration für zahlreiche Filme wie „Rapunzel“ oder „Der Herr der Ringe“ diente. Angekommen beim Mont-Saint-Michel erkundeten wir die engen, mittelalterlichen Gassen. Oben angekommen, hatten wir einen beeindruckenden Ausblick auf das Watt.
Nächster Punkt auf dem Programm war die Wattwanderung mit unserem Guide François, der uns nicht nur über die historische Entwicklung des Mont-Saint-Michel aufklärte, sondern uns auch noch zu regelrechten Wattexperten machte. Wir lernten, wie man aus dem Watt eine Art Trampolin macht und wie man sich im Fall der Fälle aus Treibsand befreit. Außerdem zeigte er uns einige Tiere, die im Watt leben.
Am vorletzten Tag unserer Frankreichreise erfüllten die LehrerInnen ihren Bildungsauftrag endgültig. Morgens machten wir uns auf den Weg nach Arromanches-les-Bains, eine der Landungsküsten des D-Days. Dort konnte man noch einige der Überreste des damals künstlich angelegten Hafens sowie Bunker und alte Panzer sehen. Die Eindrücke der wunderschönen Landschaft, gemischt mit dem Wissen, wie viele Personen an diesem Ort gestorben sind, erzeugten eine bizarre Stimmung.
Anschließend machten wir uns auf den Weg zu einem amerikanischen Soldatenfriedhof. Dort befand sich ebenfalls ein kleines Museum, welches wir zuerst besuchten. Wir lernten viel über den D-Day und über die Geschichten der Soldaten, die dort begraben sind. Nächster Punkt auf dem Programm war Omaha Beach. Dieser zeigte die zahlreichen Schwierigkeiten, mit denen die alliierten Truppen während der Landung konfrontiert waren.
Nach den vielen geschichtlichen Eindrücken hieß es erst einmal entspannen. So machten wir uns auf den Weg zum Strand. Dort wurden Muscheln gesammelt, Sandburgen gebaut und Volleyball gespielt.
Nach 6 Tagen Frankreichreise, zahlreichen konsumierten Pain au chocolat und vielen verzweifelten Momenten seitens der LehrerInnen wurde es wieder Zeit, zurück ins schöne Österreich zu kehren. Deshalb machten wir uns samstagmorgens auf den Weg in Richtung Egg. Nach 14 Stunden Fahrt kamen wir mit vielen schönen Erinnerungen im Gepäck wieder zuhause an. (Lilli Mohr, 7ab)






